
Tagesprogramm - 55 km
Radwandern auf den alten "Schmugglerpfaden" an der deutsch-holländischen Grenze ist ein Freizeitvergnügen, bei dem man auf unvergleichliche Art und Weise die reizvolle Landschaft um Borken "erfährt". Lassen Sie sich durch die Wiesen, Wälder und Bäche verzaubern und in eine Zeit zurückversetzen, in der dunkle Schmugglergestalten diese Pfade durchstreiften und wachsame Zöllner auf der Lauer lagen, stets bemüht, diesem Treiben ein Ende zu bereiten...
Längst haben sich die Pfade zu ruhigen und leicht befahrbaren Radwanderwegen entwickelt, auf denen Sie im Verlaufe dieser malerischen Tour, vorbei an der Wasserburg Gemen - dem Märchenschloss der münsterländischen Wasserburgen - und dem Vogelschutzgehölz "Sternbusch" schließlich über die sogenannte Grüne Grenze ins benachbarte Holland gelangen.
Die erste Besonderheit, die Sie in unserem Nachbarland zu sehen bekommen, ist der "Mosaikboden Hollands". Dies sind Steinbrüche, in denen fast sämtliche Erdschichten Hollands an die Oberfläche treten und die ihren Namen ihrer vielfältigen Färbung zu verdanken haben.
Über die für Holland typischen Pättkes geht es dann weiter zum Grenzstädtchen Winterswijk, in dem Sie einen bunten und lebhaften Käse-, Blumen-, Seefisch- und Krammarkt kennenlernen und in einem gemütlichen Restaurant einen niederländischen Stamppot (Eintopf mit Beilage) genießen können.
Zurück nach Deutschland, vorbei am Naherholungsgebiet "De Gullewaard", passieren Sie das "Burloer Venn", eine noch erhaltene Moor- und Vennlandschaft und erreichen das Kloster Mariengarden in Burlo, in dessen Nähe Sie in der ältesten Gaststätte des Kreises Borken auf echt westfälische Art für die Rückfahrt gestärkt werden.
Quelle: Tourist-Info Borken 46325
Borken Tel.: 02861/939252 Fax: 02861/66792
E-Mail: tourist-info@borken.de

Die Burg Gemen steht in der Münsterländer Parklandschaft im früheren Sumpfgebiet der Bocholter Aa.
Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, handelt es sich bei der Anlage heute um ein Schloss.
Seine frühere Schlossfreiheit gab dem heutigen Borkener Stadtteil Gemen in Nordrhein-Westfalen seinen Namen.
Das Schloss entstand aus dem allmählichen Umbau einer mehr als 900 Jahre alten Wasserburg, die von den Edelherren von Gemen, einem der einflussreichsten westfälischen Adelsgeschlechter seiner Zeit, erbaut wurde.
Es steht auf zwei Inseln, die von einem weitreichenden Gräftensystem umflossen werden. Die Burg war Mittelpunkt der Herrschaft Gemen.
Quelle: Wikipedia

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Hier finden Sie interessante Link`s zu
diversen Freizeitangeboten im schönen Münsterland.
Die offizielle Tourismusseite des Münsterland e.V.
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